Short Handed Limit Holdem Strategien
Ein Artikel von John D´Agostino
Bei meinem letzten Poker Tipp habe ich über die Short Handed no Limit Cash Games gesprochen. Diese Woche geht es um mehr Tipps für das Shorthanded Spiel, dieses Mal aber um das Limit Holdem.
Wenn Du den letzten Tipp gelesen haben solltest, dann weisst Du schon die Handwertigkeiten beim Short Handed Spiel sich verändern und es ratsam ist mehr Hände zu spielen als bei einem vollen Tisch. Ich spiele bei diesen Spielen sehr viele Hände, so viele das ich einen Ruf als Maniac habe. Aber ich habe dabei eine Strategie und am Ende des Artikels wirst Du sicherlich mit mir überein stimmen.
Das Spiel am Button
Bei einem 3 oder 4 Hände Limit Hold em Cash Game werde in 2 von 3 Fällen raisen wenn ich am Button bin. Die qualität meiner Hände ist dabei unwichtig. Wenn ich aus dieser Position raise, dann erhalte ich Kontrolle über die Hand, auch wenn ich Scheisse in der Hand halte. Der Druck bringt die Blinds in eine Situation bei der Sie etwas am Flop treffen müssen.
Zum Beispiel, erhöhe ich am Button und der Big Blind called mit einer mittelmässigen aber spielbaren Hand, sagen wir Q-10. Wenn jetzt der Flop mit Ass oder König kommt wird er ein sehr schweres Spiel haben wenn er checkt und ich setze. Faktisch wird er Probleme bei jedem Flop habe bei dem keien Dame oder 10 kommt.
Wenn ich eine continuation Wette mache und sagen wir nach dem Flop mit 7 hoch setze und gecalled werde oder einen check-raise erhalte, dann ist es für mich sehr leicht die Hand zu folden. Ich weiss das dies manchmal passieren wird, aber ich erhalte den Pot oft genug um das aggressive Button Spiel konstant profitabel zu machen.
Das short Handed spiel am Small Blind
Wenn ich Gegner habe die aus guter Position heraus konstant raisen, dann reagiere ich darauf mit aggressivem Spiel am Small Blind. Wenn ich eine Hand habe die höchstwahrscheinlich die beste an einem 3 oder 4 Hand Tisch ist sowas wie A-9 zu Beispiel, und ich einen Raise vom Button habe, dann übernehme ich die Kontrolle über die Hand und reraise. Damit übe ich zusätzlichen Druck auf den Big Blind aus. Wenn ich den Raise nur calle, dann erhält der Big Blind sehr gute Pot Odds (5:1) um die Wette zu callen. Und ich bevorzuge es Heads up zu spielen.
Wenn ich vom Small Blind einen reraise gemacht habe, dann mache ich in fast 100% der Fälle eine continuation Wette am Flop, denn ich repräsentiere eine grosse Hand. Ich will das sich mein Gegner sofort entscheiden muss. Sobald ich sehe wie mein Gegner darauf reagiert, dann kann ich entscheiden wie ich diese Hand dann weiter spiele. Manchmal muss ich aufgeben, aber der Druck wird die Gegner oft folden lassen.
Das Spiel vom Big Blind
Der Big Blind ist der einzige Ort an dem ich mit einem Call zufrieden bin. Hier ist ein Call sogar mein regelspiel bei einem Raise. Wenn ich mit einer durchschnittlichen Hand anfange, dann kann ich den Flop sehen und dann entscheiden wie es weiter geht. Wenn ich eine starke Hand habe wie A-A oder K-K dann calle ich immernoch und check raise dann am Flop. Ich mag es nicht einen reraise vom Big Blind zu machen, denn das verrät die stärke meiner Hand.
Allgemeine Zielstellung
Wie Du sicherlich schon sagen kannst, denke ich das Aggression der Schlüssel zum Erfolg beim short Handed spiel ist. Ich denke die konstanten Wetten und Erhöhungen kreieren zwei Dynamiken die für den eigenen Profit ausgenutzt werden können. Als erstes hat man als Aggressor immer den Vorteil der Fold Equity der Gegner( tendenz der Gegner zum folden).
Als zweites führt Aggression dazu die Gegner zu schlechten Entscheidungen zu drängen. Nach einer Weile callen diese alles, auch wenn Sie nichts auf der Hand haben. Wenn diese dann das machen, dann werde ich tighter und spiele nur Hände die auch im Showdown gewinnen werden.
Mein Stil sieht manchmal aus wie von einem Maniac, aber beim Short Handed funktioniert es.

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