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Im Event #15 besiegt Frank Kassela die Pokerprominenz der WSOP
Das gerade beendete Event #15 gehörte bei der World Series of Poker 2010 zu den prestigeträchtigen Turnieren. Bei der Weltmeisterschaft im $10.000 Seven Card Stud Hi-Low Split-8 or better konnte sich Frank Kassela gegen ein hochkarätiges Teilnehmerfeld durchsetzen. Kassela ist kein unbeschriebenes Blatt. Bei der WSOP schaffte er es bislang drei Mal an einen Final Table und insgesamt sieben Mal in die Preisgeldränge. Mit seinem Sieg bei der Seven Card Stud Weltmeisterschaft krönt er nun seine bisherige Karriere mit seinem ersten WSOP-Bracelet und einer Siegprämie von $447.000.
Aufeinandertreffen der Pokergrößen
170 Pokerspieler hatten sich beim Event #15 der WSOP mit einem Buy-In von $10.000 angemeldet. Das renommierte Event wurde zu einem Schaulaufen der Pokerprominenz. Neben Phil Hellmuth, Barry Greenstein, Daniel Negranu, Phil Ivey, Gus Hansen, Tom "durrrr" Dwan, Howard Lederer nahm auch der Vorjahresgewinner Jeff Lisandro an den Tischen im Rio Casino Platz. Allerdings schaffte es keiner der genannten Pokergrößen bis zu den 16 bezahlten Plätzen.
Daniel Minieri, John Juanda und Jennifer Harmann am Final Table
Ganz anders die Online-Poker Legende Daniel Minieri. Der Italiener erreichte sogar den Final Table, musste diesen allerdings auf dem achten Rang alsbald wieder verlassen und erhielt dafür ein Preisgeld von $52.000. Mit Pocket Aces unterlag Minieri dem Double Pair Sechser und Dreier von Allen Kessler. Kurze Zeit später war für den Russen Vladimir Schemlev das Ende gekommen. Nach seinem zweiten Platz im Event #2 der diesjährigen WSOP konnte er diesmal eine Auszahlung von $63.000 verbuchen. Nachdem sein Landsmann Kirill Rabtsov den Tisch auf dem sechsten Rang verlassen hatte, lieferten sich die verbliebenen fünf Spieler eine dreistündige Auseinandersetzung um den Titel des Seven Card Stud-Weltmeisters 2010.
Als Nächster verließ John Juanda mit einem Preisgeld von $98.000 den Tisch auf dem fünften Rang, bevor sich auf Platz vier Steve Zolotow mit einem Gewinn von $125.000 zufrieden geben musste. Kurz vor dem Heads-Up erwischte es bei einem Preisgeld von $172.000 mit Jennifer Harmann den letzten prominenten Spieler des Turniers. Im Heads-Up saßen sich dann Frank Kassela und Allen Kessler gegenüber. Kassela ging mit einem Chipvorsprung von 4:1 in das Duell und sicherte sich nach rund einer Stunde den Titel des Seven Card Stud-Weltmeisters der WSOP 2010.

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