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WPT Legends of Poker: Suckout für Jonathan und viele Grüße auf Twitter
Chiplead schützt vor Bust Out nicht – nirgendwo greift diese Bauernregel in diesen Tagen besser als auf der WPT Legends of Poker. Nach mittlerweile mehrfachem Chipleadwechsel bei denen der zuvor Führende grundsätzlich am selben Tag seinen Seat räumen durfte, haute es heute auch Jonathan Little vom Stuhl. Der schon vom Rekordtitel träumende US-Amerikaner rannte bezeichnenderweise in den runner runner Flush von Andrew Frankenberger und verlor zusätzlich zum WPT Rekord auch noch die Fassung: „Ran into runner runner flush of the table clown twice. Guess I just suck.“ twitterte der scheinbar arg gebeutelte Profi aus Las Vegas und ergänzte noch "Flying to LAS. Wheeeee. Somehow won $1.500 online in the airport despite being on monster tilt. Shiiiiippp.". Na dann, guten Flug Jona.
Chiplead für Mr. Frankenberger
Die Hand, welche Mr. Littles Gemüt kurz vor Erreichen der Top6 aus der Bahn respektive dem Turnier warf, wollen wir euch aber natürlich nicht vorenthalten: Im Battle mit dem „table clown“ Andrew Frankenberger spielte der Las Veganer auf einem Js6h2d Flop an und erhielt beinahe augenblicklich den Call von seinem Kontrahenten. Die 7s auf dem Turn brachte den Flushdraw und nach einem Check von Little eine Bet auf 150.000 von Frankenberger, Jonathan callte. Auf dem River dann die 10 in spades, welche später für das Aus des 2fachen WPT Gewinners verantwortlich sein sollte. Der Highroller merkte zwar noch an, dass ihm die Riverkarte „ganz und gar nicht gefalle“, er konnte seine Hand aber dennoch nicht loslassen und callte das verhängnisvolle All-In seine Gegenübers. Der Rest ist Twitter-Geschichte: Frankenberger zeigt 8s6s zum runner runner Flush und Little fliegt als 12. mit einem 24.000$ Dollar Trostpreis und ziemlich schlechter Laune zurück nach Vegas. Ja, so schnell kann´s gehen.
Auch für Frankenberger, denn der fand direkt nach Jonathan Little schon sein nächstes Opfer: Tyler Cornell, der die Blinds des Chipleaders direkt mal mit einem All-In Angriff. Dieser hatte jedoch Aces und natürlich nichts dagegen, seinen Chipcount nochmal um mehrere 100.000 nach oben aufzustocken.
7. - und damit des glanzvollen Titels „Final Table Bubble Boy“ sicher ist übrigens Steve Reitzfeld, der einen Preflop-Raise von Tom Lee mit As7s callte und auf einem 5s4h9d board broke ging, während Lee 9c9d hielt. Mit der 3s auf dem Turn wurde es noch einmal spannend, aber es sollten dann doch genug runner runner Flushes für einen Tag gewesen sein und der Jack in diamonds schickte Reitzfeld mit immerhin 45.000$ Preisgeld in die Lobby. Damit ist der Final Table also komplett, jeder der verbleibenden in der Top6 hat 63.000$ sicher und jeder will natürlich trotzdem an die dreiviertel Million für den 1. Platz. Spiel Spaß und Spannung in Bell Gardens gibt es dementsprechend mit Sicherheit auch morgen wieder, in der finalen Coverage – wir bleiben dran.
Hier die Chipcounts des Final Table:
| Andy Frankenberger |
3,015,000 |
| Tom Lee |
2,915,000 |
| Kyle Wilson |
2,854,000 |
| Jared Jaffee |
1,006,000 |
| Tom Braband |
968,000 |
| Franco Brunetti |
800,000 |

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