Das Main Event des PCA auf den Bahamas ging zuende und der erst 19-jährige Amerikaner Harrison Gimbel siegte mit sagenhaften 2,2 Millionen Dollar Preisgeld. Zweiter wurde Tyler Reiman mit 1,72 Millionen Dollar. Neun Stunden dauerte der Final Table des PCA und bei Level 29 mit 50.000/100.000 Blinds und 10.000 Ante verließ Tom Koral als Erster den Tisch. Er ging mit Queens auf der Hand all-in und wurde von Tyler Reiman mit Pocket-Aces gecallt. Das Board änderte nichts mehr und so war Koral der erste Bust-out des Final Table mit knapp über 200.000 Dollar Preisgeld. Im nächsten Level musste dann Zachary Goldberg dran glauben, als er mit Ass Dame gegen Pocket-Tens ausschied. Als Siebter gab es immerhin noch 450.000 Dollar Preisgeld. Danach wurde der letzte Europäer, der Norweger Aage Ravn, aus dem Rennen geworfen, der als Sechster 450.00 Dollar Preisgeld mit nach Skandinavien nehmen durfte. Fünfter wurde Ryan D’Angelo. Er war in einen Pot gegen Tyler Reiman verwickelt. Vor dem Flop gingen sage und schreibe 14 Millionen in die Mitte und schließlich war D’Angelo mit Junge Junge all-in.
UNSERE TOP ONLINE POKER EMPFEHLUNG
Reiman hatte Ass König. Bis zum Turn sah alles für D’Angelo gut aus, der River brachte dann aber König und D’Angelo war mit 700.000 Preisgeld draußen. Ab hier war jeder der vier verbliebenen Spieler schon Millionär. Benjamin Zamani aus den USA, der sich via PokerStars online qualifiziert hatte, ging dann mit Ace-Ten gegen Pocket-Achten aus dem Turnier, sein Gegner machte auf dem Flop noch ein Set-Achten. Für Zamani gab es genau eine Million Dollar Preisgeld für den 4. Platz. Nachdem dann Barry Shulman als Dritter mit 1,35 Millionen Dollar Preisgeld rausgeflogen war, begann das Heads-Up. Tyler Reiman und Harrison Gimbel hießen die letzten beiden Kämpfer und alles begann mit einem 3 zu 2 Lead für Reiman. Nach ca. einer Stunde konnte sich Gimbel durch einen Monster-Pot den entscheidenden Chiplead aufbauen. Bis zum River gingen über ganze 16 Millionen in den Pot.
Auf dem Zwei Ass Acht Sieben Drei-Board zeigte Gimbel dann am Ende Ass Fünf. In der letzten Hand des Main Event raiste Reiman zuerst auf 600.000, Gimbel re-raiste auf 1,8 Millionen und Reiman ging sofort all-in. Gimbel hatte Zwei Zehner, Reiman nur zwei Achter. Das Board bescherte mit Zehn Sechs Zwei Acht Junge zwar jedem Spieler ein Set aber letztlich blieb es beim Vorteil und somit beim Sieg für Gimbel. Reiman nahm als Zweiter aber satte 1,75 Million Dollar Preisgeld mit nach Hause. Damit ging die PCA 2010 zuende und hat spannenden Poker und einen blutjungen Gewinner gebracht. Nächste Station macht die EPT übrigens vom 20. bis 25. Januar im französischen Deauville.