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Novomatic unter Druck

Novomatic hat wie auch die Casinos Austria momentan mit starken Einbußen zu kämpfen, so sank das Konzernergebnis im Halbjahr um über 34 Prozent. Die Novomatic AG mit Sitz in Gumpoldskirchen/NÖ hat im ersten Halbjahr 2009 die weltweite Wirtschaftskrise ebenfalls zu spüren bekommen und muss Einbußen verzeichnen. Der Betriebserfolg (EBIT) ist um 28,4 Prozent auf 133,5 Mio. Euro (186,4 Mio. in den ersten sechs Monaten 2008), das Konzernergebnis nach Steuern um 34,4 Prozent auf 84,2 Mio. Euro (128,3 Mio.) gesunken. Die Umsatzerlöse sind mit 622,7 Mio. Euro (625,1 Mio.) oder minus 0,4 Prozent beinahe gleich geblieben. Gestiegen ist der Mitarbeiterstand des Glücksspielkonzerns. Zum 30. Juni 2009 hat die Novomatic 10.481 Beschäftigte gezählt. Das sind um 1.616 oder 18,2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor gewesen. Damit gelingt Novomatic immerhin die Sicherung sowie der Ausbau der Arbeitsplätze.

Im Halbjahresfinanzbericht 2009 heißt es, dass die gesamtwirtschaftliche Situation der Märkte der Novomatic-Gruppe „durch die weltweite Wirtschaftskrise geprägt“ sei, „wobei die Staaten Osteuropas besonders betroffen waren“. Die Glücksspielindustrie sei von den geringeren Umsätzen der Glücksspielbetriebe geprägt. Zurückzuführen sei das auf die geringen Einkommen der Bevölkerungen in den Zielmärkten bestimmter Länder sowie auf erschwerte Rahmenbedingungen in einzelnen Märkten, zum Beispiel durch die Einführung von Rauchverboten. Doch es gibt auch Positives zu vermelden. So sei die Vermietung von Spielgeräten ausgeweitet und im wichtigen Kernmarkt Deutschland sei der Marktanteil sogar deutlich erhöht worden. Gegenläufig hätten sich aber die Verkäufe von Spielgeräten entwickelt.

Diese seien zwar weiterhin stark gefragt, - die Wirtschaftskrise habe aber wegen der deutlich gesunkenen Investitionsbereitschaft von Spielbanken zu einem spürbaren Nachfragerückgang geführt. So wird Novomatic 2009 davon ausgehen etwa 25 Prozent weniger Geräte produzieren zu können. Das Filialnetz der Wettbetriebe (Admiral Sportwetten) in Österreich ist bis Ende Juni um fünf auf nunmehr 187 Standorte erweitert worden. Und auch sonst sieht Novomatic trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeit positiv in die Zukunft.