Erwartet spannend ging es an Tag 3 der EPT Warschau zu. 56 Spieler traten an, um die 24 Akteure zu ermitteln, die einen Platz im Preisgeld bereits sicher haben. Mit dabei waren auch noch drei Spieler aus Deutschland, die mit unterschiedlichem Erfolg abschnitten. Die beste Ausgangslage der drei Deutschen hatte Matthias Kurtz, doch ausgerechnet er musste sich als Erster verabschieden. Zum Verhängnis wurde ihm ein Move gegen den aggressiven Polen Piotr Kilinski, der ein ums andere Mal attackierte. Als dieser wieder einmal vor dem Flop raiste, reraiste Kurtz aus dem Cut-Off auf 14.000 und ging nach dem abermaligen Reraise des Polen kurzerhand All-In. Leider hielt der Pole in dieser Situation aber Ass König und als Kurtz Fünf und Vier umdrehte, war er dringend auf Hilfe angewiesen.
Das Board brachte jedoch nur Blanks und Kurtz musste den Tisch verlassen. Auch Mustafa Ifan aus Lindau schaffte es leider nicht in die Preisgeldränge und bei Alexander Debus sah es ebenfalls zwischenzeitlich nach einem vorzeitigen Ende aus. Nachdem er ein All-In mit Ass Dame gegen ein Paar Könige verloren hatte, blieben ihm keine 50.000 Chips mehr, doch zwei schnelle Verdopplungen brachten ihn wieder ins Geschäft zurück. Gegen Ende des dritten Tages drehte der Online-Qualifikant dann noch mächtig auf, konnte mit Ass König einen Spieler mit Ass Zehn eliminieren und schloss den Tag als Dritter im Chipcount mit aussichtsreichen 479.500 Chips ab.
In Führung liegt der Kanadier Jeffrey Sawyer und auch der Chipleader vom Vortag Clayton Mozdzen hat als Zweiter im Chipcount alle Chancen auf einen Platz am Final Table. Dem Sieger winken umgerechnet mehr als 358.000 Euro, alle Spieler, die jetzt antreten, haben schon einmal 6.874 Euro sicher.