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Der Aggressive Spieler

Der aggressive Spieler: Starthände und Spielstil Drei Spielstile: konservativ, aggressiv und super-aggressiv Ein wichtiger Faktor für eine rentable Spielstrategie beim No-Limit Hold'em ist es den eigenen Spielstil zu kennen und zu variieren. Grundsätzlich lassen sich der konservative, der aggressive und der super-aggressive Zugang unterscheiden. Ist der konservative Zugang am ehesten für Anfänger geeignet, so wird das super-aggressive Spiel vor allem von Poker-Maniacs gepflegt. Für den fortgeschrittenen Spieler stellt eine aggressive und zugleich umsichtige Strategie eine actionreiche Variante mit günstigem Return on Investment dar. Zwei wichtige Faktoren gilt es allerdings bei allen Spielstilen zu beachten: Der Spieler sollte seinen grundlegenden Spielstil in Abhängigkeit zur eigenen Persönlichkeit wählen. Und: die schnellsten Gewinne lassen sich mit den Händen erzielen, in denen bewusst das Gegenteil des normalen Stils eingesetzt wird.


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Starthände des aggressiven Spielers

Ein Pokerspieler mit aggressivem Stil eröffnet den Pot mit weitaus mehr Händen als der konservative Spieler. Sind für letzteren in Abhängigkeit zur Position am Tisch vor allem die Big Pairs und hohen Asse ein Raise wert, so wird im aggressiven Ansatz eine viel größere Anzahl von Pokerblättern als potentielle Starthand genutzt. Folgende Hände sollten dem aggressiven Spieler ausreichen, um den Pot zu eröffnen: 1. Alle Paare. 2. Jedes Ass mit beliebiger Beikarte. 3. Alle Kombinationen von zwei Bildkarten. 4. Suited Connectors bis 5-6(s). Die meisten aggressiven Spieler lassen sich nicht von ihrer Position am Tisch abhalten, so dass die aufgeführten Starthände selbst in früher Position für ein Raise gut sind.

Vor- und Nachteile beim aggressiven Zugang Im Vergleich zum konservativen Spiel bietet ein angriffslustiger Spielstil mehrere Vorteile. So wird ein aggressiver Spieler sehr wahrscheinlich größere Pots mit seinen Monsterhänden gewinnen können, da die anderen Spieler ihn eher auf eine marginale Hand setzen. Außerdem ist ein Spieler, der eine breite Palette von Starthänden spielt viel schwieriger zu lesen als jemand der nur A-K und Big Pairs spielt. Somit ist es für den Gegner auch viel schwieriger einzuschätzen, ob ein aggressiver Spieler auf dem Flop getroffen hat. Und letztlich bietet sich auch immer die Chance mit einem Raise bereits Pre-Flop den Pot zu stehlen. Das Problem bei einer aggressiven Spielweise ist allerdings, dass man nach dem Flop sehr vielen schwierigen Entscheidungen ausgesetzt ist und von Zeit zu Zeit in versteckte Monsterhände hineinläuft. Zudem ist der Chip-Stack eines aggressiven Spielers größeren Schwankungen unterworfen.

Fazit

Abschließend sollte erwähnt werden, dass der aggressive Ansatz nicht per se dem konservativen Spiel überlegen ist, da der Erfolg des aggressiven Spiels im Wesentlichen von den Fähigkeiten des Spielers abhängig ist. Für fortgeschrittene Spieler bietet das angriffslustige Spiel allerdings eine gewinnbringende Strategie.