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Erfolgreiches Bankroll Management für Sit & Go-Turniere
Das Bankroll Management Deines Pokerkontos solltest Du wie das finanzielle Management eines Unternehmens betrachten. Um nicht bankrott zu gehen, gilt es immer das Risiko einer Investition sorgfältig abzuwägen. Demgegenüber kann eine zu konservative Strategie aber auch das Wachstum einer Unternehmung behindern. Welches Buy-In solltest Du also im Verhältnis zu Deiner Bankroll bei Sit & Go-Turnieren auswählen? Oder genauer gesagt: Wie viele Buy-Ins musst Du als erfolgreicher Spieler bei einem bestimmten Buy-In-Level haben, damit Dich eine Pechsträhne nicht die ganze Bankroll kostet?
Die Frage nach dem richtigen Buy-In
Die traditionelle Antwort auf diese Frage lautet 50 Buy-Ins, wodurch Du bei einem einzelnen Sit & Go-Turnier nicht mehr als 2% Deiner Bankroll investierst. Spielst Du beispielsweise bevorzugt 5$-Turniere, sollte Deine Bankroll mindestens $250 aufweisen. Doch bleibt letztendlich das Verhältnis von Buy-In und Bankroll eine sehr individuelle Angelegenheit. Als Hobbyspieler kannst Du durchaus auch mit 25 Buy-Ins starten, um Dich mit einer geringen Investition und gutem Pokerspiel schnell über die schwächeren Spieler der unteren Level hinwegzusetzen. Allerdings musst Du dann auch einkalkulieren, dass Deine Bankroll mitunter bankrott gehen kann, da selbst der beste Spieler bei einer anhaltenden Pechsträhne mit einer 25 Buy-In-Strategie davor nicht gefeit ist. Auf der anderen Seite macht Dich eine Bankroll von 100 Buy-Ins praktisch immun gegen einen Downswing. Du spielst Sit & Go-Turniere auf einem niedrigen Level und mit soliden Pokerskills existiert praktisch kein Risiko, dass eine Pechsträhne Deine Bankroll aufbraucht.
50 Buy-Ins als goldene Mitte
Gerade wenn Du auf einem hohen Level spielst, oder das Buy-In für ein Sit & Go-Turnier eine nicht unerhebliche Summe für Dich darstellt, empfiehlt sich die klassische Regel mit einem Minimum von 50 Buy-Ins. Vor allem wenn man sich auf einem Level von $50+ Buy-In bewegt, sind die mentalen Aspekte des Spiels nicht zu vernachlässigen. Denn der psychologische Vorteil bei dem Wissen nur 2% der Bankroll im aktuellen Turnier verlieren zu können, verschafft Dir während des Spiels ausreichend Sicherheit.
Fazit
Die wirtschaftlichen und psychologischen Aspekte eines langfristig erfolgreichen Bankroll Managements stehen bei einer Investitionsquote von 2% in einem stabilen Verhältnis. Für kurzfristige Erfolge oder zur Konsolidierung kann es durchaus sinnvoll sein, die Quote zeitweilig nach oben oder unten zu korrigieren. Allerdings solltest Du immer Deine eigenen Pokerskills und den aktuellen Up- oder Downswing rational einschätzen, um auf Deiner Bankroll einen langfristigen Wachstum zu generieren.

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